Sierra de la Paramera y Serrota, Geschütztes Gebirge in der Provinz Ávila, Spanien
Die Sierra de la Paramera y Serrota ist ein geschütztes Bergmassiv in der Provinz Avila, das aus drei unterschiedlichen Bergketten besteht. Die Gipfel erreichen Hohen von etwa 2300 Metern, und das gesamte Schutzgebiet erstreckt sich uber mehrere Gemeinden mit vielfaltigen Felsformationen.
Das Bergmassiv wurde bereits im Mittelalter erwhnt, damals noch mit dichten Waldern und Barenbestanden, bevor die Entfernungsrate stark abnahm. Die Waldvernichtung erfolgte uber Jahrhunderte hinweg durch Viehzucht und andere menschliche Aktivitaten, was die Landschaft grundlegend veranderte.
Die antiken Siedlungen Ulaca und Cabeza de Navasangil zeigen, dass diese Berge seit langem bewohnt sind und wirtschaftliche Bedeutung hatten. Heute wandern Besucher an diesen historischen Orten vorbei und können die Verbindung zwischen alter Besiedlung und der Landschaft nachvollziehen.
Der Zugang zum Schutzgebiet ist uber verschiedene Gemeinden möglich, und Wanderer sollten die Pfade in der Bergregion je nach Jahreszeit prufen. Festes Schuhwerk und Vorbereitung auf variable Wetterbedingungen in der Hohe sind empfehlenswert fur einen sicheren Besuch.
Das Bergmassiv beherbergt funf Gletscherformationen, von denen der Gletscher Los Hornillos tiefe Erosionsspuren in der Granitlandschaft hinterlassen hat. Diese eiszeitlichen Relikte zeigen, wie Wasser und Eis uber lange Zeitraeume die Felsen geformt haben.
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