El Zafrín, Neolithische archäologische Stätte auf Isla del Congreso, Spanien
El Zafrín ist eine Neolithische Siedlung auf der Isla del Congreso mit Überresten von Wohnstrukturen, Feuerstellen und Lagerbereichen aus vorgeschichtlicher Zeit. Die Überreste zeigen kreisförmige in Fels gehauene Wohnräume mit Durchmessern um 3 Meter, Handmühlen und Speichereinrichtungen für Lebensmittelkonservierung.
Die Siedlung entstand in der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends vor Christus und wurde erst Anfang des 21. Jahrhunderts durch systematische archäologische Forschung dokumentiert. Die Ausgrabungen zeigten, wie Völkerwanderungen und Klimaveränderungen die frühesten Bevölkerungen dieser Region erreichte.
Der Ort trägt den Namen eines lokalen Brunnens und zeigt, wie die frühen Bewohner ihre Siedlung mit Blick auf verfügbare Wasserquellen platzten. Die Anordnung der Strukturen deutet darauf hin, dass Fischen und kleine Viehzucht nebeneinander bestanden.
Der Zugang zum Gelände erfolgt von der Isla del Congreso aus, auf der man leicht zu Fuß über strukturierte Wege zu den ausgegrabenen Bereichen gelangen kann. Es ist ratsam, Sonnenschutz und Wasser mitzubringen, da die Stätte direkt der Sonne ausgesetzt ist.
Die Bewohner hinterließen Funde von bearbeiteten Muscheln und spezialisiertem Werkzeug, das zeigt, dass sie hochentwickelte Handwerkstechniken beherrschten. Diese Fundstücke belegen ein frühes Verständnis dafür, wie natürliche Materialien verarbeitet und in alltägliche Gegenstände umgewandelt wurden.
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