Dolmen de Soto, Neolithisches Dolmen in Beas, Spanien
Der Dolmen de Soto ist ein neolithisches Grabmal in der andalusischen Gemeinde Beas mit einem 21 Meter langen Korridor aus Steinen und einem inneren Grabkammer. Die Struktur wird durch 64 aufrecht stehende Steine an den Nord- und Südseiten gebildet, die das Innere stabilisieren und schützen.
Armando de Soto Morillas entdeckte diese Begräbnisstätte 1922 zufällig bei Bauarbeiten auf seinem Grundstück. Die archäologischen Untersuchungen offenbarten seine Bedeutung als eines der wichtigsten neolithischen Monumente der Region.
Der Name verweist auf den Entdecker Armando de Soto, dessen Anwesen La Lobita über diesem prähistorischen Grab lag. Besucher können heute die Bedeutung dieses Ortes als Begräbnisstätte für mehrere Familien verstehen, die hier ihre Toten nach besonderen Ritualen beisetzten.
Der Dolmen ist von außen zugänglich und verfügt über Informationstafeln an der Eingang, die die Struktur erklären. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und die Wege nicht immer gepflegt sind.
Das Innere enthält Überreste von acht Personen, die in Fetal-Position beigesetzt waren und von Dolchen und Fossilien begleitet wurden. Diese Beigaben geben Einblick in die spirituellen Überzeugungen und sozialen Strukturen der neolithischen Bevölkerung.
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