Santa Ana Höhle, Archäologische und paläontologische Fundstätte in Cáceres, Spanien.
Cueva de Santa Ana ist eine Höhle in der Provinz Cáceres, die mehrere Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten enthält und in ihren Schichten Beweise für menschliche Siedlungen und Tierknochen bewahrt. Die innere Struktur zeigt deutlich unterschiedliche geologische Formationen, die sich über Hundertausende von Jahren abgelagert haben.
Die Höhle war bereits im Mittleren Pleistozän vor etwa einer Million Jahren von Menschen besiedelt, was durch Steinwerkzeuge und Tierknochen nachgewiesen wurde. Systematische Ausgrabungen seit dem frühen 21. Jahrhundert haben diesen sehr langen Zeitraum der menschlichen Nutzung dokumentiert.
Der Ort ist nach einer Heiligenfigur benannt und liegt an einem wichtigen Punkt in der Landschaft, der früher Menschen angezogen hat. Die Höhle war über lange Zeiträume hinweg ein Zufluchtsort, was durch die Spuren in den Sedimentschichten sichtbar wird.
Der Ort befindet sich innerhalb eines Militärgeländes und liegt etwa 12 Kilometer nördlich von Cáceres in Richtung der Straße nach Mérida. Besucher sollten vorher klären, ob und wie ein Zugang möglich ist, da es sich um ein Militärgebiet handelt.
Unter den gefundenen Werkzeugen befinden sich kugelförmige Steinartefakte, die denen ähneln, die vor etwa 1,75 Millionen Jahren in Ostafrika hergestellt wurden. Diese Ähnlichkeit deutet darauf hin, dass frühe Menschen auf verschiedenen Kontinenten ähnliche Techniken entwickelten.
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