Ermita del Santísimo Cristo, Neoklassizistische Einsiedelei in Miguelturra, Spanien
Die Ermita del Santísimo Cristo ist eine neoklassizistische Kapelle mit einer bemerkenswerten zylindrischen Form, die von einer großen Kuppel gekrönt wird. Das Innere enthält vier Kapellen mit Altarbildern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die genau zu den Himmelsrichtungen ausgerichtet sind.
Der Bau dieser Kapelle begann 1772 nach einem Entwurf von Antonio Berete und wurde 1815 fertiggestellt. Die Konstruktion wurde durch ein als wunderbar verstandenes Ereignis inspiriert, das zur Entscheidung für den Bau führte.
Die Kapelle wird von Einheimischen wegen ihrer markanten runden Form liebevoll "la torre gorda" genannt. Diesen Spitznamen erhielt das Gebäude wegen seiner auffallenden zylindrischen Silhouette, die sich deutlich vom restlichen Ortsbild abhebt.
Der Zugang erfolgt durch drei Eingangstüren, wobei das Hauptportal durch dorische Säulen und verzierte Bögen hervorsticht. Besucher können von verschiedenen Seiten zugehen und werden sofort durch die auffallende Kuppel und runde Architektur orientiert.
Im Inneren der Kapelle wurden die vier Kapellen und ihre Altarbilder nicht zufällig positioniert, sondern bewusst nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Diese präzise astronomische und geometrische Anordnung war ein seltenes Merkmal in religiösen Bauten und zeigt das sorgfältige Denken der Erbauer.
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