Fábrica de uranio de Andújar, Nuklearverarbeitungsanlage in Andújar, Spanien
Die Uranfabrik von Andújar war eine Industrieanlage zur Verarbeitung von Rohuran in Konzentrate. Sie verfügte über spezialisierte Ausrüstung zur Umwandlung des Materials in hochgradig angereichertes Oxid für Kernkraftwerke.
Das Werk begann 1959 mit der Uranverarbeitung und operierte für mehr als 2 Jahrzehnte als Produktionszentrum. Der Betrieb endete 1981, gefolgt von Stilllegungsmaßnahmen, die 1991 eingeleitet wurden.
Die Anlage war lange Zeit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und prägte das wirtschaftliche Leben der Umgebung für Jahrzehnte. Sie steht heute als Symbol für die industrielle Vergangenheit Andalusiens und die Entwicklung der Energiewirtschaft in Spanien.
Das Gelände ist eingezäunt und wird von ENRESA überwacht, wobei regelmäßige Inspektionen durchgeführt werden. Der Zugang ist beschränkt, aber die Umgebung kann zu Fuß erkundet werden, um die industrielle Vergangenheit der Region kennenzulernen.
Die Anlage verarbeitete Uran aus nahegelegenen Minen, darunter El Cano in Cardeña und weitere Lagerstätten an den Hängen des Heiligtums Santa María de la Cabeza. Diese lokale Rohstoffversorgung machte die Fabrik zu einem zentralen Produktionsstandort in der uranreichen Region Andalusiens.
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