Ermita de San Formerio, Romanische Eremitagekirche in Pangua, Spanien.
Die Ermita de San Formerio ist ein romanisches Heiligtum mit einem Grundriss in lateinischen Kreuzform, die von gerippten Gewölben geprägt wird. Zwei Seitenkapellen verbinden sich durch halbkreisförmige Bögen mit dem Hauptraum.
Das Heiligtum wurde im 12. Jahrhundert erbaut und kombinierte religiöse und militärische Funktionen an diesem strategischen Ort. Seine doppelte Bestimmung verdeutlicht die damalige Rolle befestigter Kirchen in der Gebirgslandschaft.
Der Altar zeigt drei Abschnitte mit Darstellungen des heiligen Formerio, des heiligen Rochus, des heiligen Antonius und des Gekreuzigten Christus. Diese Bilder erinnern an die religiöse Verehrung, die sich über Jahrhunderte in diesem Heiligtum entwickelt hat.
Besucher fahren durch das Dorf Pangua und folgen dann einer aufsteigenden Straße, die direkt zum Heiligtum führt. Die Anfahrt erfordert ein Fahrzeug, da sich der Ort auf erhöhtem Gelände befindet.
Auf der Ostseite des Heiligtums befinden sich in Felswände gehauene Gräber mit menschlichen Formen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Diese frühmittelalterlichen Grabkammern zeigen die lange Nutzung dieses Ortes als Bestattungsplatz.
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