City walls of Oviedo, Mittelalterliches Verteidigungssystem in Oviedo, Spanien.
Die Stadtmauern von Oviedo sind eine mittelalterliche Befestigungsanlage, die an mehreren Stellen in der Altstadt erhalten geblieben ist und teilweise in moderne Gebäude integriert wurde. Die Mauern erscheinen an verschiedenen Straßen wie Calle Paraiso, Postigo Alto, Sol, Mendizábal und Jovellanos, wo man ihre Struktur und Dicke noch erkennen kann.
Die Mauern wurden ab dem späten 8. Jahrhundert errichtet, um die junge Stadt vor Überfällen zu schützen und später mehrfach verstärkt. Im Laufe des Mittelalters passte man die Befestigungen an neue Bedrohungen an und verband sie mit Palästen und Verwaltungsgebäuden.
Die Mauern waren zentral für die Verteidigung der Stadt und prägten die räumliche Ordnung des Stadtviertels über Jahrhunderte hinweg. Heute können Besucher an mehreren Stellen sehen, wie diese Strukturen in die umliegenden Gebäude und Straßen eingewoben sind und das mittelalterliche Stadtleben widerspiegeln.
Die Mauerstücke liegen über das alte Viertel verteilt und lassen sich zu Fuß erkunden, indem man den Straßen folgt, wo sie sichtbar sind. Es empfiehlt sich, früh am Tag zu gehen, um die Stellen ohne Menschenmassen zu sehen und die Details der Bauweise besser zu erkennen.
Mehrere Paläste wie der Palast des Marquis de Santa Cruz del Marcenado wurden direkt neben und teils in die Mauern gebaut, wodurch eine einzigartige Verbindung von Verteidigung und Macht entstand. Diese Überlagerung zeigt, wie wichtig die Nähe zu den Befestigungen für die Prestige der wohlhabenden Familien war.
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