Oviedo, Regionale Hauptstadt in Nordspanien
Oviedo ist eine Regionalhauptstadt im Norden Spaniens, umgeben von sanften Bergen und grünen Tälern in der Provinz Asturien. Die Altstadt gruppiert sich um eine Kathedrale und mehrere Kirchen, während die breiten Boulevards aus dem 19. Jahrhundert zum heutigen Stadtzentrum mit Geschäften, Cafés und Parks führen.
Zwei Mönche gründeten 761 eine kleine Niederlassung auf diesen Hügeln, und im Laufe des 9. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zur Hauptstadt des Königreichs Asturien. Die Herrscher wählten diese geschützte Lage als Residenz, wodurch mehrere Kirchen und öffentliche Bauten entstanden, die heute zu den ältesten christlichen Monumenten auf der Iberischen Halbinsel zählen.
Der Name Oviedo leitet sich von einem kleinen Kloster ab, das einst auf diesen Hügeln stand und der jungen Siedlung ihren ersten Charakter gab. Heute prägen zahlreiche Skulpturen die Fußgängerzonen, darunter Werke zeitgenössischer Künstler, die man an Straßenecken und kleinen Plätzen entdeckt.
Das Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und viele Straßen sind für Fußgänger reserviert, sodass man sich ohne Probleme zwischen den verschiedenen Vierteln bewegt. Zahlreiche Markthallen und kleine Läden öffnen morgens und schließen am frühen Nachmittag, während Bars und Restaurants später am Tag lebendiger werden.
Eine schmale Gasse im alten Viertel führt zu La Foncalada, einer Brunnenanlage aus dem 9. Jahrhundert, die als einziges erhaltenes Beispiel für vorromanische Zivilarchitektur in Europa gilt. Das Bauwerk mit seinem kleinen Wasserbecken und der steinernen Überdachung zeigt, wie frühmittelalterliche Gemeinden ihre Wasserversorgung organisierten, lange bevor große Stadtplätze angelegt wurden.
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