San Miguel de Lillo, Vorromanische Kirche auf dem Berg Naranco, Oviedo, Spanien.
San Miguel de Lillo ist eine vorromantische Kirche auf dem Berg Naranco bei Oviedo, die nach einem Basilika-Grundriss mit drei Schiffen gebaut wurde. Das Gebäude zeichnet sich durch hohe Säulen mit verzierten Kapitellen und charakteristische Steinfiligran-Fenster aus, die der Fassade ein durchbrochenes Muster geben.
König Ramiro I. von Asturien erbaute diese Kirche 842 und weihte sie zusammen mit seiner Frau Paterna 848 ein. Der Bau zeigt die frühchristliche Architektur der asturischen Region während des frühen Mittelalters.
Die Kirche zeigt Merkmale, die byzantinische und nordafrikanische Kunsttraditionen widerspiegeln, insbesondere in ihren Marmorsäulen und verzierten Kapitellen. Diese ästhetischen Einflüsse lassen sich in den Steinmustern und dekorativen Details erkennen, die bis heute sichtbar sind.
Das Gebäude ist über einen etwa 150 Meter langen Weg vom Parkplatz erreichbar und liegt neben der Kirche Santa María del Naranco. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Weg bergauf führt und die Gegend zu Fuß am besten zu erkunden ist.
Das Gebäude enthält ein seltenes erhöhtes Podium, das über eine enge Steintreppe zugänglich ist und vier verzierte Bögen aufweist. Diese vier Bögen entsprechen vier separaten Türen und bilden ein außergewöhnliches architektonisches Merkmal aus der vorromantischen Zeit.
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