Walls of Carlos III, Historische Befestigungsmauern in Cartagena, Spanien.
Die Mauern von Carlos III bilden ein System von Steinmauern, das den Hafen und die Altstadt von Cartagena umgibt und das Stadtbild prägt. Sie bestehen aus massiven Konstruktionen mit Bastionen und Zugängen, von denen aus man das Meer und die bebauten Bereiche überblicken kann.
Der Bau begann 1771 unter König Carlos III und wurde 1792 von den Architekten Mateo Vodopich und Sebastián Feringán fertiggestellt. Diese Mauern entstanden als Reaktion auf die militärische Bedrohung durch Seeangriffe im Mittelmeerraum des 18. Jahrhunderts.
Die Mauern sind bis heute ein Ort, an dem man die Geschichte Cartagenas erleben kann. Einheimische nutzen die oberen Wege gerne für Spaziergänge, und von hier aus lassen sich die Veränderungen der Stadt über die Jahrhunderte nachvollziehen.
Man kann die Mauern tagsüber betreten und auf verschiedenen Abschnitten spazieren, wovon einige freien Zugang bieten. Geführte Touren sind verfügbar und erklären die architektonischen Details sowie die militärische Funktion der Konstruktion.
Ein weniger bekanntes Detail ist, dass die Mauern spezifische Winkel und Bastionen aufweisen, die speziell gegen Kanonenbeschuss optimiert wurden. Diese technischen Merkmale machen sie zu einem Beispiel fortgeschrittenen militärischen Ingenieurwesens, das man beim Gehen beobachten kann.
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