Puente del Cubo, Valladolid, Bogenbrücke im Zentrum von Valladolid, Spanien
Die Puente del Cubo ist eine Straßenbrücke über den Fluss Pisuerga mit zwei identischen Bögen, die von Betonpfeilern gestützt werden und eine breite Fahrbahn für den Verkehr bieten. Die Konstruktion verbindet die Paseo de Isabel la Católica mit der Straße San Ildefonso und führt zum Stadtviertel Huerta del Rey.
Die Brücke wurde zwischen 1954 und 1957 unter der Leitung des Ingenieurs Francisco J. de Quevedo López erbaut und ersetzte eine ältere Struktur. In den 1990er Jahren und erneut 2011 erfolgten Renovierungen mit Änderungen an Geländern und Gehwegbelägen im Zusammenhang mit der Gestaltung des Plaza del Milenio.
Der Name der Brücke stammt von Frauen, die Wassereimer zum nahen Waschplatz trugen und damit eine Verbindung zu früheren Alltagsaktivitäten der Bevölkerung herstellen. Diese Bezeichnung bewahrt die Erinnerung an handwerkliche Praktiken, die das Leben an diesem Fluss lange prägten.
Die Brücke kann zu Fuß oder mit dem Fahrzeug überquert werden und ist vollständig zugänglich, wobei die breite Struktur ausreichend Platz für beide Verkehrsarten bietet. Die Gegend ist gut beleuchtet und die Wege sind gepflegt, was die Überquerung zu jeder Tageszeit praktisch macht.
Die Brücke ist ein wichtiger Knotenpunkt zwischen verschiedenen Stadtteilen und wird täglich von tausenden Bewohnern genutzt, obwohl sie wenig Aufmerksamkeit als Wahrzeichen erhält. Ihre moderne Architektur aus den 1950er Jahren ist ein diskretes Beispiel für Valladolids Wiederaufbau und Entwicklung nach dem Bürgerkrieg.
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