Roman bridge of Ávila, Römische Brücke über den Adaja-Fluss in Ávila, Spanien.
Die Brücke von Ávila ist eine römische Steinstruktur, die den Adaja-Fluss mit fünf Bögen und vier Pfeilern überspannt. Die unterschiedlichen Höhen der Bögen wurden sorgfältig angepasst, um einheitliche Spannweiten zu erhalten.
Die ursprüngliche Konstruktion stammt aus der Römerzeit, wurde aber während des Mittelalters erheblich verändert. Der zentrale Bogen wurde später mit Granit aus La Colilla wieder aufgebaut, was die Schichten der Konstruktionsgeschichte offenbart.
Die Brücke verbindet die westliche Seite Ávilas mit dem Flussgebiet und wurde von Einheimischen über Jahrhunderte als wichtiger Passageweg genutzt. Die Mischung aus römischen und mittelalterlichen Bauelementen zeigt sich in der grauen und blauen Granitverarbeitung, die das Bauwerk prägt.
Die Brücke ist für Fußgänger leicht zugänglich und bietet einen direkten Weg vom westlichen Tor der Stadt zum Flussgebiet. Der Weg ist relativ eben, was die Nutzung für Besucher unterschiedlicher Mobilität erleichtert.
In einer der mittleren Bögen wurde eine römische Urne entdeckt, die auf antike Bestattungsmonumente in der Nähe des Stadttors hinweist. Das Artefakt bietet einen seltenen Einblick in die funeräre Praxis der Römer in dieser Region.
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