Ávila, Mittelalterliche befestigte Gemeinde in Kastilien und León, Spanien.
Ávila ist eine mittelalterliche befestigte Stadt in der Provinz Ávila in Kastilien und León. Die Altstadt liegt vollständig innerhalb der Verteidigungsmauern, die aus gelbbraunem Stein gebaut sind und von Türmen durchbrochen werden.
Die ersten Bewohner waren keltische Vettonen, später wurde die Siedlung unter römischer Herrschaft ausgebaut. Die heutigen Mauern entstanden nach der Rückeroberung durch christliche Truppen im 11. Jahrhundert.
Die Stadt trägt ihren Namen von einem keltischen Stamm und ist eng mit Teresa von Ávila verbunden, deren Spuren heute überall zu finden sind. Kirchen und Klöster prägen das Stadtbild und ziehen Pilger sowie Reisende an, die sich für die spanische Mystik des 16. Jahrhunderts interessieren.
Die Stadt liegt auf über 1100 Metern (etwa 3600 Fuß) Höhe, wodurch die Temperaturen im Winter oft unter null Grad fallen. Gutes Schuhwerk und Sonnenschutz sind das ganze Jahr über ratsam, da die Sonne in dieser Höhenlage intensiver wirkt.
Besucher können auf den Wehrmauern entlanglaufen und dabei die gesamte Anlage aus der Perspektive der früheren Verteidiger erleben. Der Rundgang bietet Ausblicke auf die umliegenden Weiden und die entfernten Berge der Sierra de Gredos.
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