Embalse del Castro de las Cogotas, Stausee in Spanien
Der Embalse del Castro de las Cogotas ist ein großer Stausee in der Provinz Ávila in Kastilien und León, der auf über 1.050 Metern Höhe liegt. Eine imposante Bogenstaumauer aus Beton stützt das Wasser und erstreckt sich über 300 Meter, während sich darum herum ruhiges Wasser und offene Landschaft mit Feldern und Dörfern ausbreitet.
Der Staudamm wurde 1994 erbaut und ersetzte eine ältere Steinmauer aus dem frühen 20. Jahrhundert namens Verdeja-Staudamm. Das neue Bauwerk wurde entworfen, um Wasser für Bewässerung und Trinkwasser für Städte wie Ávila zu speichern und zugleich Hydroelektrizität zu erzeugen.
Der Name des Stausees bezieht sich auf eine nahe gelegene antike keltische Befestigung, deren Überreste Besucher in der Nähe des Wassers entdecken können. Die Anlage verbindet alte Geschichte mit modernem Wassermanagement und bildet einen Ort, an dem Menschen seit Jahrtausenden mit dem Land und seinen Ressourcen leben.
Das Gebiet ist dünn besiedelt und kann über Straßen von Ávila aus erreicht werden. Es gibt keine großen touristischen Einrichtungen am Damm selbst, aber in den nahegelegenen Dörfern wie Cardeñosa und Mingorría finden Sie einfache Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten.
Neben der Staumauer wurde ein kleines Wasserkraftwerk mit modernen Francis-Turbinen errichtet, das Strom für nahegelegene Gemeinden erzeugt. Die Anlage musste jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen, als das Betreiberunternehmen 2014 Konkurs anmeldete, ein unerwartetes Schicksal für eine neue Infrastruktur.
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