Mercado de Maravillas, Kommunaler Markt in Tetuán, Madrid, Spanien
Der Mercado de Maravillas ist eine kommunale Markthalle im Madrider Stadtteil Tetuán und gilt als der größte Markt seiner Art in der Stadt. Das Gebäude im rationalistischen Stil erstreckt sich über zwei Ebenen: Im Obergeschoss befinden sich die Verkaufsstände, im Untergeschoss die Servicebereiche.
Das Gelände beherbergte einst eine Glanzpapierfabrik namens Las Maravillas, die später zu einer Schule wurde. Nachdem diese 1931 abbrannte, entwarf der Architekt Pedro Muguruza einen neuen Markt, der 1942 eröffnet wurde.
Der Markt liegt im Herzen von Tetuán, einem Viertel, das seit Jahrzehnten viele Einwanderer aus Lateinamerika, Afrika und Asien anzieht. An den Ständen findet man spanische Grundnahrungsmittel neben Gewürzen, Gemüse und Produkten, die man sonst kaum in Madrid entdeckt.
Der Markt befindet sich in der Calle Bravo Murillo und ist gut mit der Metro zu erreichen, da sich in der Nähe mehrere Haltestellen befinden. Wer an einem Wochentag früh am Morgen kommt, findet das Angebot am frischesten und die Gänge am ruhigsten.
Der Name des Marktes geht direkt auf die alte Fabrik zurück, nicht auf den Stadtteil selbst, was viele Besucher überrascht. Die rationalistischen Fassadenlinien des Gebäudes sind für einen Lebensmittelmarkt ungewöhnlich und spiegeln den damaligen Zeitgeist des Architekten Muguruza wider.
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