Pozo Fondón, Historischer Bergbaukomplex in Langreo, Spanien
Pozo Fondón ist ein Bergbaugelände in Langreo mit einer 1915 erbauten Maschinenhaus, zwei gusseisernen Fördergerüsten von etwa 31 und 28 Metern Höhe und Verwaltungsgebäuden. Das Areal beherbergt heute ein Dokumentationszentrum und dient als Sitz der Bergrettungsbrigade.
Das Gelände entstand 1840 als La Nalona-Bergwerk und wurde 1905 unter Duro Felguera zum zweiten Schacht in Asturien umgebaut. Während des Bürgerkriegs diente der Bergbau als Gefängnisort, wo Häftlinge unter harten Bedingungen arbeiteten.
Die Kapelle der heiligen Barbara erinnert an die Schutzpatronin der Bergleute und steht heute als Symbol für die spirituellen Traditionen, die in diesem Bergbaugebiet verwurzelt waren.
Das Gelände ist als Industriedenkmal zugänglich und bewahrt umfangreiche Archive der Bergbaugeschichte auf. Es ist sinnvoll, Zeit für die Erkundung der Gebäude und Strukturen einzuplanen, um die Arbeitsweise und Organisation des Schachts zu verstehen.
Keramische Wandgemälde des Künstlers Luis Suco Suárez schmücken das Gelände und zeugen von der künstlerischen Würdigung der Bergbautradition. Diese Arbeiten verbinden industrielle Architektur mit lokaler künstlerischer Ausdruckskraft.
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