Pico Cuiña, Berggipfel in der Sierra de Ancares, Spanien
Pico Cuiña ist der höchste Berg der Sierra de Ancares im Nordwesten Spaniens und erhebt sich auf etwa 2.000 Meter. Das Gebirgsmassiv wird von grünen Hängen geprägt und liegt an der Grenze zwischen León und Lugo.
Der Berg markiert seit Mittelalterzeiten die natürliche Grenze zwischen León und Lugo und prägte damit regionale Territorien. Diese Grenzlage machte ihn zu einem wichtigen Orientierungspunkt für Hirten und Reisende über Jahrhunderte.
Die Dörfer rund um die Sierra de Ancares bewahren alte Wege und Hirtentraditionen, die seit Generationen weitergegeben werden. Besucher können diese gelebte Bergkultur in den Weideland-Rhythmen und den von Händen gebauten Steinmauern sehen.
Der Aufstieg beginnt am Parkplatz Puerto de Ancares und folgt gekennzeichneten Pfaden, die je nach Route etwa zwei Stunden dauern. Es ist wichtig, festes Schuhwerk und Wetterschutz mitzubringen, da das Wetter in dieser Höhe schnell wechseln kann.
Das Becken Pozo Ferreira liegt versteckt an der Ostseite und ist ein Gletschersee, der bei klarem Wetter die umgebenden Bergspitzen spiegelt. Dieser ruhige See ist ein überraschender Fund für Wanderer, die die Gegend erkunden.
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