Museo Nacional de Pintura y Escultura, Kunstmuseum in Madrid, Spanien
Das Museo de la Trinidad ist ein Kunstmuseum in Madrid, das eine umfangreiche Sammlung spanischer Gemälde vom 13. bis zum 20. Jahrhundert beherbergt. Die Werke sind in mehreren Räumen eines Gebäudes im Stadtzentrum ausgestellt, das auf den Grundmauern eines ehemaligen Klosters errichtet wurde.
Das Museum wurde 1837 gegründet, um Kunstwerke aufzubewahren, die nach der Auflösung von Klöstern und Kirchen während der Kirchengutverstaatlichung unter Mendizábal beschlagnahmt worden waren. Es öffnete im Juli 1838 seine Türen für die Öffentlichkeit und war damit eines der ersten öffentlichen Museen in Spanien.
Das Museum trägt den Namen eines ehemaligen Klosters der Trinitarier, das einst an diesem Ort stand und dessen Geschichte noch heute im Namen nachhallt. Die Werke stammen größtenteils aus aufgelösten Klöstern und Kirchen, sodass religiöse Motive und Heiligendarstellungen im Sammlungsbestand deutlich überwiegen.
Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet und empfängt sowohl Besucher der Dauerausstellung als auch Wechselausstellungen. Da das Gebäude im Stadtzentrum liegt, lässt es sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten der Umgebung verbinden.
Eines der bemerkenswertesten Stücke der Sammlung ist ein Altarbild aus Tempera und Gold auf Holz, das um das Jahr 1400 für das Kloster Valldecrist geschaffen wurde. Dieses Werk war ursprünglich für einen ganz anderen Ort bestimmt und gelangte erst nach der Auflösung des Klosters nach Madrid.
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