Illa de Tabarca, protected area in Spain
Illa de Tabarca ist eine kleine bewohnte Insel vor der Küste von Alicante mit zwei Kilometern Länge und weniger als einem halben Kilometer Breite. Das Dorf hat enge Gassen mit alten Steinmauern, einem einfachen Kirchenbau, einer Leuchttürmen aus dem 19. Jahrhundert und mehreren Türmen, die sich über die felsigen Küstenlinien und kleinen Buchten verteilen.
Im 16. Jahrhundert nutzten nordafrikanische Piraten die Insel als Basis für Angriffe auf nahegelegene Küstenstädte. Im 18. Jahrhundert siedelten sich Genoesen an, die zuvor Gefangene in Nordafrika waren, und gründeten ein neues Gemeinwesen, das zeitweise etwa tausend Einwohner erreichte.
Die Kapelle San Pedro y San Pablo stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und zeigt den religiösen Mittelpunkt des Dorfes. Die Bewohner versammeln sich in kleinen Cafés und Restaurants, um traditionelle Fischgerichte wie Caldero Tabarquino zu teilen, ein Reisgericht das in der Region berühmt ist.
Die meisten Besucher nehmen ein Boot von Santa Pola, das etwa 25 Minuten dauert und an warmen Tagen regelmäßig verkehrt. Es ist ratsam, Tickets im Voraus online zu buchen, besonders in den Sommermonaten wenn viele Menschen die Insel besuchen.
Die Insel war einst von etwa tausend Menschen besiedelt, heute leben dort nur etwa 50 dauerhafte Bewohner, während tausende Besucher in den Sommermonaten ankommen. Diese dramatische Veränderung spiegelt wider, wie sich der Ort von einer selbstversorgenden Gemeinschaft zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat.
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