Pla de l'Arc, Archäologische Stätte in Llíria, Spanien
Pla de l'Arc ist ein römisches Ausgrabungsgebiet in Llíria mit Überresten aus dem 1. Jahrhundert, darunter Badeanlagen, Grabbauten und Wohnstrukturen, die auf dem nordöstlichen Gebiet der Stadt verteilt sind. Die Anlage zeigt, wie die Menschen hier lebten, wobei verschiedene Bereiche für unterschiedliche Funktionen vorgesehen waren.
Der Ort wurde als römische Stadt gegründet, nachdem eine frühere iberische Siedlung zerstört worden war, und erhielt später offiziellen Status mit lateinischen Rechten. Diese Erhebung markierte einen wichtigen Übergang, der die Stadt in die römische Verwaltungsstruktur integrierte.
Der Ort zeigt Spuren einer lateinisch geprägten Gesellschaft, die ihre Götter und Alltagserfahrungen in Inschriften festhielt, die man an verschiedenen Ausgrabungsstellen sehen kann. Diese schriftlichen Zeugnisse vermischen sich mit den physischen Resten der Architektur und geben Besuchern einen Eindruck davon, wie Menschen hier vor etwa 2000 Jahren lebten und miteinander sprachen.
Der Zugang zur Stätte ist meist offen und erlaubt Besuchern, die verschiedenen archäologischen Zonen zu erkunden, wobei es hilfreich ist, bequeme Schuhe und Sonnenschutz mitzubringen. Der Gelände kann unebenem und teilweise bewachsenem Boden aufweisen, daher sollte man Zeit einplanen, um die Strukturen gründlich zu betrachten.
Ein beeindruckendes Mosaik, das die zwölf Arbeiten des Herkules zeigt, wurde 1917 in einer nahegelegenen Villa gefunden und befindet sich heute im Nationalmuseum für Archäologie in Madrid. Dieses kunstvolle Werk illustriert, wie römische Haushalte ihre Räume mit mythologischen Szenen schmückten.
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