Puente Ingeniero Carlos Fernández Casado, Schrägseilbrücke in León, Spanien
Die Engineer Carlos Fernández Casado-Brücke ist ein Schrägseilbrückenbauwerk, das sich über das Barrios de Luna Stausee erstreckt und den nordwestlichen Verkehr mit modernen Stahlkonstruktionen verbindet. Zwei markante Pylone überragen die Konstruktion, während 220 Stahlseile die breite Fahrbahn tragen und stützen.
Das Bauwerk wurde 1983 fertiggestellt und erlangte damals weltweite Aufmerksamkeit als das längste Schrägseilbrückenjoch seiner Zeit. Diese Leistung markierte einen Wendepunkt in der Brückenbautechnik und zeigte, dass solche Spannweiten realisierbar waren.
Die Brücke trägt den Namen eines angesehenen spanischen Ingenieurs und würdigt damit seinen Einfluss auf die Baukunst des Landes. Der Name selbst ist ein alltägliches Zeichen der Wertschätzung für technische Leistungen in dieser Region.
Die Brücke ist täglich für Fahrzeuge auf der Autobahn zugänglich und verbindet wichtige Verkehrsrouten in der Region. Besucher sollten beachten, dass die Struktur in erster Linie eine funktionale Verkehrsader ist, daher ist die beste Perspektive vom Ufer des Stausees aus zu finden.
Die Brücke war mit ihrer Hauptspannweite von 440 Metern ein technisches Wunderwerk ihrer Zeit und prägt bis heute das Bild dieser Stauseeregion. Ingenieur Javier Manterola entwarf diese Lösung als persönliche Würdigung eines Kollegen, was eine seltene Verbindung von Funktion und Anerkennung schuf.
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