Vía Verde del Aceite, Eisenbahnweg zwischen Jaén und Puente Genil, Spanien.
Die Vía Verde del Aceite ist eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, die sich 128 Kilometer durch die andalusische Landschaft erstreckt und auf ihrer Route vier Tunnel und dreizehn Metallviadukte durchquert. Der Weg führt durchgehend durch Olivenhaine und wird durch restaurierte Bahnstationen unterbrochen, die als Rastplätze dienen.
Diese Eisenbahnstrecke wurde 1893 eröffnet und wurde bis 1985 für den Transport von Olivenöl von Andalusien zum Hafen von Málaga genutzt. Nach der Stilllegung wurde das Gleis zu einem Freizeitweg für Wanderer und Radfahrer umgebaut.
Die Route verbindet mehrere Orte wie Martos, Alcaudete und Doña Mencía, wo Besucher Olivenölproduktionsstätten und traditionelle Architektur entdecken können. An diesen Orten lässt sich das tägliche Leben in einer von Olivenanbau geprägten Region unmittelbar erleben.
Der Weg hat ein sanftes Gefälle von maximal 2-3 Prozent und eignet sich daher für Wanderer und Radfahrer unterschiedlicher Fitnessstufen. Die meisten Abschnitte sind gut zugänglich, und es gibt entlang der Strecke mehrere Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten.
Der Weg führt teilweise durch den Subbética Naturpark, wo man regionale Felsformationen und mediterrane Vegetation beobachten kann. Diese geologischen Besonderheiten zeigen sich besonders deutlich an den Tunnelstrecken und Viaduktübergängen.
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