Urà, Öffentliche Skulptur im Gotischen Viertel, Spanien.
Urà ist eine Bronzeskulptur von Pablo Gargallo, die durch geometrische Formen und ausgewogene Proportionen besticht. Das Kunstwerk nutzt Metallbearbeitung, um Flächen und gekrümmte Elemente so zu kombinieren, dass eine dreidimensionale Komposition entsteht.
Die Skulptur entstand 1933 während einer Zeit künstlerischer Neuerung in Barcelona. Sie fiel in einen Zeitraum zwischen den Weltkriegen und dem Spanischen Bürgerkrieg, als moderne Kunstformen öffentliche Räume prägten.
Die Skulptur zeigt eine zeitgenössische künstlerische Sichtweise inmitten der mittelalterlichen Gassen und engen Wege des Viertels. Sie prägt das Straßenbild durch ihre moderne Formensprache, die sich vom historischen Umfeld abhebt.
Die Skulptur befindet sich auf einem offenen Platz an der Kreuzung enger Straßen und ist bequem vom U-Bahnhof Jaume I (Linie 4) erreichbar. Der Ort liegt zentral im Viertel, sodass es einfach ist, ihn während eines Spaziergangs zu entdecken.
Gargallo entwickelte mit diesem Werk eine persönliche Technik, die abstraktere Formen schuf als viele seiner Zeitgenossen. Die Mischung aus flachen und gekrümmten Metallflächen war in dieser Form damals noch ungewöhnlich für öffentliche Kunstwerke.
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