La Covalta, Archäologische Stätte in Albaida
La Covalta ist ein archäologisches Gelände mit den Überresten eines iberischen Oppidums auf einem Hügel in Albaida in der Provinz Valencia, etwa 880 Meter über dem Meeresspiegel. Die Ruinen umfassen eine teilweise erhaltene Schutzmauer von etwa 50 Metern Länge und drei Metern Breite sowie Grundmauern von Wohnhäusern aus Stein und Lehm mit Dächern aus Schilf und Baumaterial.
Das Gelände wurde vom 6. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert vor Christus von Iberiern bewohnt und zeigt die Entwicklung dieser Kultur in der Region Valencia. Erste wissenschaftliche Ausgrabungen begannen in den frühen 1900er Jahren unter der Leitung des Archäologen Isidro Ballester, der die Stätte dokumentierte und sie in die Forschung einführte.
Der Name La Covalta leitet sich von einer natürlichen Höhle ab, die unterhalb der Siedlung liegt. Die Bewohner nutzten diesen Ort strategisch, um ihr Territorium zu kontrollieren und gleichzeitig Zugang zu Wasser und natürlichen Ressourcen zu haben.
Die Zugfahrt erfolgt über einen Waldweg von der Forststation El Clau aus, wobei die Wanderung etwa 20 Minuten dauert und mäßig schwierig ist. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind wichtig, da die Route steil ist und schattige Bereiche mit offenen Flächen abwechseln.
Ein seltener Knochenstift mit einem bärtigen menschlichen Kopf in karthagischer Manier wurde auf dem Gelände gefunden und deutet auf fernreichende Kontakte über das Mittelmeer hin. Dieser Fund zeigt, dass die Bewohner an Handelsnetzwerken beteiligt waren, die sich bis zu den Zivilisationen des östlichen Mittelmeers erstreckten.
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