Yacimiento arqueológico de Malamoneda, archäologische Stätte in Spanien
Das Yacimiento arqueológico de Malamoneda ist eine Fundstätte im Tal des Flusses Cedena mit Überresten aus römischer, westgotischer, islamischer und mittelalterlicher Zeit. Die Stätte enthält Wohnstrukturen, ein Gräberfeld mit etwa hundert in Granit gehauenen Gräbern, einen mittelalterlichen Turm aus dem 12. bis 14. Jahrhundert, eine befestigte Steinstruktur mit Schießscharten und das verlassene Dorf Malamonedilla.
Die Stätte war seit der Steinzeit besiedelt und wurde durch aufeinanderfolgende Kulturen genutzt, die hier lebten und ihre Spuren hinterließen. Von der Antike bis ins Mittelalter diente sie als Siedlung und Verteidigungsanlage, bevor sie ab dem späten 16. Jahrhundert allmählich verlassen wurde.
Der Name Malamoneda deutet auf die lange Besiedlung hin und verbindet verschiedene Kulturen, die hier lebten. Die Stätte zeigt durch ihre Strukturen und Gräber, wie Menschen aus verschiedenen Zeitaltern hier zusammenlebten und ihre Traditionen praktizierten.
Der Standort liegt im Tal und ist zu Fuß erreichbar, wobei Besucher zwischen den Ruinen und Gräbern gehen können. Die beste Zeit zum Besuch ist, wenn das Wetter mild ist und die Sichtbarkeit gut ist, da viele Strukturen in den Fels eingehauen sind und bei gutem Licht besser zu erkennen sind.
Unter den vielen Funden befinden sich zwei römische Grabsteine mit eingravierter Inschrift, die zeigen, wer diese in Auftrag gab und ihre Bedeutung für die Gemeinde. Diese Steine sind aus großen Granitblöcken gefertigt und bewahren so persönliche Geschichten aus der Antike.
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