Valleseco, Berggemeinde im Norden von Gran Canaria, Spanien.
Valleseco ist eine Bergstadt auf Gran Canaria in einer Höhe von etwa 1000 Metern, geprägt durch zwei tiefe Schluchten namens Barranco de la Virgen und Barranco de Madrelagua. Das zentrale Tal zwischen diesen Formationen bildet das Siedlungsgebiet mit typisch kanarischen Häusern und grünen Hanglagen.
Das Gebiet war ursprünglich Teil von Teror, bis die Gemeinde 1842 ihre Unabhängigkeit erhielt und eine separate Verwaltungseinheit bildete. Diese Trennung machte Valleseco zur damals neuesten administrativen Division der Insel Gran Canaria.
Die Kirche Templo de San Vicente Ferrer prägt das Dorfzentrum mit ihrer 1898 errichteten Architektur und beherbergt ein restauriertes deutsches Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Der Ort ist für viele Bewohner ein Treffpunkt, besonders während religiöser Feste und lokaler Versammlungen.
Besucher sollten mit lokalen Bussen fahren, die von Las Palmas aus verkehren und das Dorf mit den Bergregionen verbinden. Die beste Zeit ist morgens, wenn die Luft klar ist und die Straßen ruhiger sind als später am Tag.
Der Name bedeutet wörtlich Trockenes Tal, doch das Gebiet erhält beträchtliche Niederschläge und bewahrt das ganze Jahr über grüne Landschaften. Dieses Widerspruch zwischen Namen und Realität macht es zu einem überraschenden Ort für Besucher, die typische trockene Kanarische Inseln erwarten.
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