San Pedro de la Mata, Westgotische Kirchenruine in Sonseca, Spanien
San Pedro de la Mata sind die Überreste einer Kirche in der Landschaft bei Casalgordo, mit Granitfundamenten, Steinmauern und mehreren erhaltenen Bögen. Die Anlage zeigt einen rechteckigen Grundriss mit Seitenkammern und einem Querschiff in Form eines lateinischen Kreuzes.
Die Kirche wurde zwischen dem ausgehenden 6. und frühen 8. Jahrhundert erbaut, in der Zeit des Westgothenreiches von Toledo, bevor die Muslime die Halbinsel eroberten. Sie gehört damit zu den wenigen erhaltenen Bauwerken aus dieser frühmittelalterlichen Periode.
Der Name San Pedro bezieht sich auf den Apostel Petrus, und die Ruine zeigt deutlich den Übergang von westgotischen zu maurischen Einflüssen in der mittelalterlichen Sakralarchitektur der Iberschen Halbinsel. Die Besucher können diese Schichten der Geschichte in den erhaltenen Steinarbeiten und Bogenkonstruktionen direkt erkennen.
Das Gelande ist uber eine unbefestigte Strasse westlich der Kirche von Casalgordo erreichbar und liegt in offener Landschaft. Erhalten sich Informationen und Artefakte im Visigotischen Museum von Arisgotas, das man von hier aus leicht besuchen kann.
Die Granitplattformfundamente sind bemerkenswert intakt geblieben und geben Aufschluss daruber, wie die Kirche ursprunglich angeordnet war. Diese Grundlagen ermoglichen es Archaeologen und Besuchern, die genaue Struktur und die Dimensionen des Bauwerks aus dieser fernen Zeit zu verstehen.
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