Bajos de Argüelles, Heavy-Metal- und Rockkneipenviertel in Gaztambide, Chamberí, Madrid, Spanien
Bajos de Argüelles, auch Bajos de Aurrerá genannt, ist ein Ausgehviertel im Viertel Gaztambide des Madrider Bezirks Chamberí, im Häuserblock zwischen den Straßen Andrés Mellado, Gaztambide, Meléndez Valdés und Fernando El Católico. Es ist eine mehrstöckige Anlage aus Beton und Metall mit zwei langen offenen Fußgängerbrücken mit rostfarbenen Geländern, einem gepflasterten Erdgeschoss mit hellen Fliesen und dunklen rechteckigen Einlagen, einem runden erhöhten Pflanzbecken mit einem dünnen Baum und einem schwach beleuchteten Gang mit Ladenfronten unter der linken Brücke.
Die Bars der Bajos de Argüelles entstanden in den 1980er-Jahren während der Movida und erreichten in den 1990er-Jahren ihren Höhepunkt, als bis zu 58 Lokale im Block zwischen Andrés Mellado, Gaztambide, Meléndez Valdés und Fernando El Católico betrieben wurden. Viele liefen mit Cafetería-Lizenzen oder mit Genehmigungen ohne Bezug zur Gastronomie. Die Regelung von 2004 verpflichtete die Besitzer zu einer Sonderlizenz oder zur Schließung; Anvil und Hellion schlossen 2006.
Die Zone gilt als „Herz des Heavy Metal und Rock in Madrid“. Ihr Name erscheint im Lied Chicas de colegio der Madrider Band Mamá, und sie diente als Kulisse für das Video zu Give me the seventies von Carlos Jean. Bars wie Tuareg, Moe's, Gatuperio, La Ducha, The Sinner, Bastard, Fenrir und Disco Rock sind weiterhin geöffnet.
Das Gebiet liegt im Häuserblock zwischen den Straßen Andrés Mellado, Gaztambide, Meléndez Valdés und Fernando El Católico, im Viertel Gaztambide des Bezirks Chamberí. Am einfachsten erreicht man es mit der U-Bahn an den Stationen Moncloa oder Argüelles oder mit EMT- und Nordwest-Bussen am Verkehrsknoten Moncloa. Die Lokale liegen in denselben Straßen und sind zu Fuß zu erreichen.
Drei Jahrzehnte lang liefen die Bars mit Cafetería-Lizenzen, manche mit Genehmigungen ohne Bezug zur Gastronomie. Eine Regelung von 2004 verpflichtete die Betreiber zu einer Sonderlizenz oder zur Schließung; Anvil und Hellion schlossen 2006, und Tyrant, das im selben Jahr die Nachfolge von Anvil antrat, schloss im Mai 2014 endgültig.
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