Castell de Sant Esteve de Mar, Mittelalterliche Burg in Palamós, Spanien
Das Castell de Sant Esteve de Mar ist eine mittelalterliche Burg auf einer Klippe zwischen dem Strand von La Fosca und der Bucht S'Alguer mit sichtbaren Mauerresten und Turmfundamenten. Die Anlage erstreckt sich über das felsige Gelände mit teilweise erhaltenen Strukturen aus verschiedenen Epochen.
Die Burg wurde 1063 erstmals dokumentiert und gelangte 1277 unter die Kontrolle von König Pere II., der sie als königlichen Hafen nutzte. Diese Entscheidung führte zur Gründung der Stadt Palamós und veränderte die Bedeutung des Ortes grundlegend.
Das Gelände enthält Überreste aus römischer Zeit, darunter Keramik und Mauern mit opus signinum-Technik. Diese Funde zeigen, dass die Gegend bereits lange vor dem Mittelalter besiedelt war.
Die Burg ist über einen markierten Wanderweg zu erreichen, der Teil des Fernwanderweges GR 92 ist und La Fosca mit S'Alguer verbindet. Der Weg führt über felsiges Gelände, daher sind gute Schuhe und Vorsicht beim Betreten der alten Mauern erforderlich.
Ein russischer Prinz namens Alexis M'Dvani erwarb die Burg 1930 und plante eine aufwändige Restaurierung, doch sein früher Tod verhinderte die Umsetzung. Bis heute zeigen die Überreste das Schicksal dieses ehrgeizigen, aber unvollendeten Projekts.
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