Castell de Moraira, Küstenfestung in Moraira, Spanien.
Castell de Moraira ist eine Uferfestung an der Küste von Teulada in Spanien, die sich etwa 10 Meter über dem Wasser erhebt und eine halbkreisförmige südliche Fassade besitzt. Die Struktur verfügt über dicke Verteidigungsmauern mit sieben Kanonenöffnungen und teilt sich intern in drei Flügel auf zwei Geschossen auf.
Das Fort wurde 1742 erbaut und war Teil des spanischen Küstenschutzsystems gegen Piraten aus Nordafrika. 1801 beschädigten britische Streitkräfte die Festung erheblich während eines Angriffs.
Die Eingangsfassade zeigt das Bourbon-Wappen, ein Symbol der spanischen Königsmacht dieser Zeit. Das Design folgt dem für spanische Militärfestungen typischen Grundriss und prägt bis heute das Aussehen des Küstenortes.
Der Zugang zur Festung erfolgt über einen erhöhten Pfad, der vom Strand neben l'Ampolla aus leicht zu erreichen ist. Informationstafeln erklären das Küstenschutzsystem und helfen bei der Orientierung durch die verschiedenen Bereiche.
Im Inneren befindet sich eine Wasserzisterne, die mit einer Zugbrücke über dem Graben verbunden war und zeigt fortgeschrittene Ingenieurtechniken des 18. Jahrhunderts. Dieses System ermöglichte es der Besatzung, Wasser zu speichern und gleichzeitig die Zugänge zur Festung zu kontrollieren.
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