Cerro del Hierro, Naturdenkmal in Sierra Norte de Sevilla, Spanien.
Cerro del Hierro ist eine Karstformation in der Sierra Norte von Sevilla, die aus Kalksteingebilden mit Eiseneinlagerungen besteht und sich über etwa 120 Hektar erstreckt. Das Gelände prägt ein Netzwerk von Korridoren, Dolinen, Höhlen und natürlichen Felstürmen, das Kletterer aus der ganzen Region anzieht.
Der Eisenbergbau begann hier bereits zur römischen Zeit und setzte sich über Jahrhunderte fort. Im 19. Jahrhundert übernahm das schottische Unternehmen William Baird Mining den Abbau und prägte die moderne Form der Landschaft bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die Eisenlagerstätten, die hier jahrhundertelang abgebaut wurden und die Landschaft geprägt haben. Besucher können heute noch die Spuren dieser Bergbautätigkeit in der Struktur des Geländes erkennen.
Der Ort bietet über 120 Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und ist das wichtigste Klettergebiet der Provinz Sevilla. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die unebenen Wege sowie Höhlenöffnungen beachten, die plötzlich auftreten können.
In den Herbst- und Wintermonaten entstehen nach Regenfällen vorübergehende Seen in der Karstlandschaft, die seltene Amphibien, Sumpfohreulen und schwarze Störche anlocken. Diese saisonalen Seen verwandeln die Gegend in einen vorübergehenden Lebensraum für Wildtiere, den viele Besucher nicht erwarten.
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