Poblat ibèric de les Teixoneres, Eisenzeitliche archäologische Stätte in Calafell, Spanien
Die Ciutadella ibèrica de Calafell ist eine archäologische Stätte in Calafell, Spanien, mit originalgetreu nachgebauten Häusern, Befestigungsanlagen und Gassen aus der frühen Eisenzeit und dem iberischen Zeitalter. Die Anlage ermöglicht es Besuchern, durch eine rekonstruierte befestigte Siedlung zu gehen und deren Grundriss, Gebäude und Strukturen aus nächster Nähe zu betrachten.
Die Siedlung wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. vom iberischen Stamm der Cossetaner gegründet und diente ihnen über mehrere Jahrhunderte als zentraler Ort. Mit dem Wandel der politischen Lage in der Region während der späten Antike verlor sie nach und nach ihre Bedeutung und wurde aufgegeben.
Die Siedlung war ein Mittelpunkt des Iberervolks der Cossetaner, was man noch heute an den nachgebauten Häusern, Werkzeugen und Alltagsgegenständen erkennen kann. Wer durch die engen Gassen geht, bekommt einen konkreten Eindruck davon, wie das Leben in einer befestigten iberischen Gemeinschaft ausgesehen hat.
Die Anlage kann in Eigenregie besichtigt werden: Wege führen durch die rekonstruierten Bereiche, und Informationsschilder erklären auf dem Weg, was zu sehen ist. Da die Stätte im Freien liegt, empfiehlt es sich, an sonnigen Tagen bequemes Schuhwerk und Sonnenschutz mitzunehmen.
Diese Stätte war die erste auf der Iberischen Halbinsel, an der antike Wohnhäuser vollständig rekonstruiert wurden, sodass Besucher das Leben in einer eisenzeitlichen Siedlung wirklich nachvollziehen können. Dieser Ansatz fand später andernorts Nachahmer und beeinflusst bis heute die Praxis der archäologischen Rekonstruktion.
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