Palacio de la Marquesa de Sonora, Palast und Kulturdenkmal in der San Bernardo Straße, Madrid, Spanien
Der Palacio de la Marquesa de Sonora ist ein Palast an der Calle San Bernardo und verbindet neoklassizistische und neoherrerinische architektonische Merkmale in seiner Außenfassade und seinen inneren Räumen. Das Gebäude zeigt eine ausgeprägte geometrische Symmetrie und verfügt über mehrstöckige Fassaden, die typisch für Paläste aus dem späten 18. Jahrhundert sind.
Das Gebäude wurde 1763 unter der Leitung von Bernardo de Grimaldo und unter der Aufsicht des Architekten José Serrano erbaut. Die Errichtung fiel in eine Zeit, als Madrid seine Architektur unter Bourbon-Einfluss modernisierte und neoklassische Stile bevorzugte.
Das Gebäude prägt das Straßenbild der Gegend mit seiner neoklassizistischen Fassade und zieht Blicke auf sich durch seine symmetrische Gestaltung. Seine Präsenz im Stadtraum erinnert an die Rolle, die solche Paläste einst als Wohnsitze der Oberschicht spielten.
Das Gebäude befindet sich in einem lebendigen innerstädtischen Bereich und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Da es sich heute um eine Regierungseinrichtung handelt, ist der Zugang zu Innenräumen eingeschränkt, aber die Außenfassade kann von der Straße aus besichtigt werden.
Das Innere des Palastes wurde mehrmals umgestaltet, um es als Verwaltungsgebäude anpassbar zu machen, während die ursprüngliche Außenfassade erhalten blieb. Diese Dualität ermöglicht es Besuchern, die historische Hülle zu sehen, während innen moderne Verwaltungsabläufe stattfinden.
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