Der Kuss des Todes, Marmorskulptur auf dem Friedhof Poblenou, Barcelona, Spanien.
El petó de la mort ist eine Marmorskulptur von 1930: Ein kniender junger Mann mit zurückgeneigtem Kopf wird von einem geflügelten Skelett auf die Wange geküsst. Das Skelett umklammert mit knöchernen Fingern seinen linken Oberarm. Die Skulptur steht auf dem Grab von Josep Llaudet Soler auf dem Friedhof Poblenou in Barcelona.
Die Marmorgruppe wurde 1930 geschaffen und markiert das Grab von Josep Llaudet Soler, einem Textilfabrikanten. Eine Signatur an der Seite wird Jaume Barba zugeschrieben, andere sehen darin das Werk seines Schwiegersohns Joan Fontbernat. Der Sockel trägt Verse des katalanischen Dichters Jacint Verdaguer. Häufig heißt es, die Skulptur habe Ingmar Bergmans Film Das siebente Siegel inspiriert.
Die in den Sockel des Grabes gemeißelte Grabinschrift ist ein Vers des katalanischen Dichters Jacint Verdaguer: Das Herz des jungen Mannes versagt, sein Blut gefriert, und er fällt, den Kuss des Todes spürend. Die katalanischen Zeilen werden am Grab von Josep Llaudet Soler noch heute gelesen.
Die Skulptur steht auf dem Grab von Llaudet Soler auf dem Friedhof Poblenou im Stadtteil El Poblenou in Barcelona. Der Friedhof liegt wenige Gehminuten von der Metrostation Poblenou der Linie 4 entfernt. Das Grab ist Teil von Rundgängen über den Friedhof, daher sind oft weitere Besucher am Monument.
Die Skulptur gilt häufig als Anregung für Ingmar Bergmans Film Das siebente Siegel. Jaume Barbas Signatur befindet sich an der Seite des Marmors, doch manche schreiben den Entwurf seinem Schwiegersohn Joan Fontbernat zu. Die Zähne des Skeletts berühren die Wange des jungen Mannes, nicht die Stirn, wie oft behauptet wird.
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