Embalse de La Pedrera, Stausee in Spanien
Das Embalse de La Pedrera ist ein großer Stausee in der Provinz Alicante, der durch eine Staumauer aus Erde reguliert wird. Das Gewässer erstreckt sich über mehr als 1200 Hektar und speichert Wasser in einem Tal mit sanften Hügeln und felsigem Untergrund.
Der Stausee wurde in den 1980er Jahren fertiggestellt und entstand aus Planungen, die in den 1960er Jahren begannen. Sein Bau war Teil einer großen regionalen Initiative zur Wasserbewirtschaftung und zur Kontrolle von Überschwemmungen während der Regenzeit.
Das Embalse de La Pedrera prägt seit seiner Fertigstellung die Landnutzung und den Alltag der umliegenden Gemeinden. Der Stausee ermöglichte die Entwicklung der landwirtschaftlichen Flächen im Campo de Cartagena und veränderte damit die traditionelle Besiedlung dieser trockenen Region.
Das Gebiet ist mit dem Auto leicht erreichbar und der Zugang ist kostenlos. Die beste Zeit zum Besuch ist im Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist, und es gibt ausgezeichnete Wanderwege entlang der Ufer und durch die umliegenden Hügel.
Das Gebiet ist seismisch aktiv und die Staumauer wurde speziell konstruiert, um Erdbeben zu widerstehen. Das Wasser der Pedrera wird teilweise durch den Tajo-Segura-Kanal gespeist, einer bedeutenden Wassertransferanlage, die Wasser aus anderen Regionen herbringt.
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