Pulpí Geode, Riesige Kristallhöhle in Pilar de Jaravia, Spanien.
Die Pulpí-Geode ist eine natürliche Kristallhöhle mit großen, durchscheinenden Selenitauswüchsen, die die Wände des unterirdischen Hohlraums bedecken. Der innere Raum, der sich etwa 50 Meter unter der Oberfläche innerhalb einer aufgegebenen Mine befindet, zeigt ein System aus mit Kristallen gefüllten Kammern.
Diese Kristallformation wurde Ende 1999 von Mineralogen aus Madrid entdeckt, während sie das Innere einer aufgegebenen Silbermine erkundeten, die von 1840 bis zum Spanischen Bürgerkrieg betrieben wurde. Die Entdeckung erfolgte zufällig und machte diesen unterirdischen Ort zu einem wissenschaftlichen Interessenschwerpunkt.
Der Name der Höhle bezieht sich auf die Stadt Pulpí in der Nähe, wo diese unterirdische Formation seit ihrer Entdeckung zum Symbol der lokalen Bergbaugeschichte geworden ist. Besucher sehen hier die engen, mit Kristallen gefüllten Räume, die zeigen, wie Mineralien über lange Zeit hinweg natürlich wachsen.
Der Zugang erfordert eine vorherige Anmeldung, da die Öffnungen begrenzt und die Wege eng sind. Besucher sollten sich auf dunkle, kühle Bedingungen einstellen und bequeme Schuhe mit guter Bodenhaftung tragen, um sicher durch die kristallinen Kammern zu navigieren.
Die großen Selenikristalle in dieser Höhle entstanden über einen sehr langen Zeitraum durch Prozesse zwischen Grundwasser und Mineralablagerungen. Dieses natürliche Phänomen macht den Ort für Geologen und Mineraliensammler zu einem seltenen Beispiel einer gut erhaltenen unterirdischen Kristallbildung.
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