Valmayor Reservoir, Stausee in der Gemeinschaft Madrid, Spanien.
Valmayor ist ein großer Stausee, der sich über vier Gemeinden erstreckt: El Escorial, Valdemorillo, Colmenarejo und Galapagar. Das Gewässer wird von der Canal de Isabel II verwaltet und dient als wichtiger Wasserspeicher für die Madridener Region.
Um den wachsenden Wasserbedarf Madrids zu decken, wurde die Valmayor-Talsperre 1976 als höchste Steinschüttdamm Spaniens dieser Bauart fertiggestellt, 60 Meter hoch und 1.125 Meter lang. Die Projektleitung lag bei Emeterio Cuadrado Díaz vom Canal de Isabel II. Die Inbetriebnahme überflutete Wege und Brücken, und das Cruz del Tercio wurde zur Glorieta de los Sexmos in El Escorial versetzt.
Der Name des Stausees stammt vom Gut Valmayor, der Damm liegt in Valdemorillo. Der Club de Regatas Valmayor segelt hier; im Sommer 2003 lösten angebliche Krokodilsichtungen erfolglose Suchen aus, und der Experte Louis Gillette von der University of Florida bestätigte, dass der Lebensraum ungeeignet war, was half, das Segelverbot aufzuheben.
Der Stausee liegt rund 30 km nordwestlich von Madrid, der Damm in Valdemorillo, das Wasser reicht bis El Escorial und Colmenarejo. Die M-505 überquert das Stauende auf einem 700 m langen Viadukt. An mehreren Stellen ist Angeln erlaubt, und das Gewässer ist nach dem Gesetz 7/1990 als Feuchtgebiet geschützt.
Das Gewässer ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für Wasservögel wie Zwergtaucher, Krickenten und Reiher. Auch Angler finden hier Bereiche zum Fischen auf Hecht und Karpfen.
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