Talsperre Valparaíso, Stausee in Spanien
Die Valparaíso-Talsperre ist eine betonerne Staumauer im Norden Spaniens, die sich über 540 Meter über den Fluss Tera erstreckt und eine große Wasserreserve hält. Die Struktur steht etwa 67 Meter hoch und schafft einen See mit einer Fläche von über 1.200 Hektar, umgeben von offenen Landschaften und grünen Waldflächen.
Die Talsperre wurde 1988 als Schwerkraftdamm fertiggestellt und war Teil eines größeren spanischen Programms zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Der Bau führte zum Verschwinden von zwei älteren Dörfern, Anta de Tera und Manzanal de Abajo, deren Überreste nun unter dem Wasser liegen.
Der Damm ist nach Valparaíso benannt, wobei der Name die Verbindung zu einer chilenischen Stadt widerspiegelt. Der Ort wird heute von Einheimischen und Besuchern als ruhiger Zufluchtsort genutzt, wo sich Menschen zum Entspannen am Wasser versammeln und die Natur genießen.
Besucher können die Staumauer mit dem Auto oder Fahrrad über die Straße erreichen, die oben auf der Dammkonstruktion verläuft. Das Gebiet bietet einfache Zugang, ohne große Einrichtungen vor Ort, und ist ideal für Wanderungen und Aktivitäten wie Angeln, Kajaking und Kajakfahren.
Der Damm überquert nicht nur ein Gewässer, sondern bildet selbst eine Straße, auf der Reisende fahren, während sie die Tiefe des Wassers unter sich sehen. Diese doppelte Funktion als Bauwerk und Verkehrsweg schafft ein ungewöhnliches Erlebnis, bei dem Besucher die Engineering-Struktur direkt unter ihren Füßen spüren.
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