Monasterio de Sahagún, Benediktinerkloster-Ruinen in Sahagún, Spanien.
Das Monasterio de Sahagún ist eine ehemalige Benediktinerabtei mit erhaltenen romanischen Strukturen in der Stadt Sahagún. Die Ruinen zeigen noch heute steinerne Bögen und Mauerreste, die sich entlang des Flusses Cea erstrecken.
Die Abtei wurde im Jahr 904 gegründet und entwickelte sich unter König Alfonso VI. zu einem Zentrum der Cluniazenserreform im mittelalterlichen Spanien.
Das Kloster war lange Zeit ein bedeutendes Zentrum für Gelehrsamkeit und religiöses Leben. Pilger und Mönche prägten das Leben der Stadt, die sich rund um die Klostermauern entwickelte.
Die Ruinen sind von außen zu besichtigen und bieten einen guten Überblick über die mittelalterliche Klosteranlage. Der Standort am Flussufer macht das Gelände leicht zu erreichen und zu erkunden.
Das Kloster besaß einmal das Privileg, eigenes Geld zu prägen, was seine wirtschaftliche Macht in der Region zeigte. Dieses Recht war nur wenigen geistlichen Institutionen vorbehalten.
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