Castell d'Escornalbou, Mittelalterliches Kloster und Schloss in Riudecanyes, Spanien
Castell d'Escornalbou ist ein mittelalterliches Kloster und Schloss in Riudecanyes, das eine romanische Kirche mit Seitenkappellen und einen umgebauten Kreuzgang mit Gartenpavillon umfasst. Der Komplex verbindet religiöse Strukturen mit späteren Wohnräumen und Lagerbeständen auf einem Berg über der Region.
Alfons II. von Aragon veranlasste 1165 die Gründung eines Klosters mit sechs Mönchen unter der Aufsicht des Erzbischofs von Tarragona. Im frühen 20. Jahrhundert führte eine umfassende Restaurierung durch einen Diplomaten und Gelehrten zur Umwandlung in ein adliges Wohnhaus mit Sammlungen.
Die frühen Renovierungen verwandelten den Ort in eine Adelswohnung mit Bibliotheken und Kunstsammlungen, die den religiösen Charakter mit weltlichem Raffinement verbanden. Besucher können diese Mischung aus sakralen Räumen und privaten Sammlungen noch heute in der Raumgestaltung erkennen.
Die Außenbereiche sind für Besucher zugänglich, während Innenführungen derzeit wegen laufender Renovierungsarbeiten unterbrochen sind. Der Ort liegt auf einem Hügel mit steilen Wegen, daher sollte man festes Schuhwerk und etwas Zeit für den Aufstieg einplanen.
Der Ort liegt auf 586 Metern Höhe in einem Wald mit Korkeichen und schwarzen Kiefern, die gegen die starken Mistralwinde widerstandsfähig sind. Diese Höhenlage und die robuste Vegetation schaffen eine stille Umgebung, die sich stark vom sonst flachen Küstenland unterscheidet.
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