Monastery of Sancti Spiritu, Gilet, Franziskanerkloster in Gilet, Spanien.
Das Kloster Sancti Spiritu liegt in der Sierra Calderona, im Tal von Toliu, auf dem Gemeindegebiet von Gilet. Die Gebäude gruppieren sich um einen zentralen Hof, mit Kreuzgang, Garten und traditionellen Elementen spanischer Klosterarchitektur aus Stein und Holz. Die Anlage wurde über die Jahre erneuert und mit Gastzimmern ausgestattet.
Maria de Luna, Gemahlin Martins I., gründete das Kloster am 3. März 1404 nach der Befriedung Siziliens auf Ländereien, die Jaumeta de Poblet gestiftet und Papst Benedikt XIII. 1403 bestätigt hatte. Bis 1491 blieb es verlassen; der ruinierte Bau wurde ab 1679 wiedererrichtet, die heutige Kirche 1692 eingeweiht. Im Unabhängigkeitskrieg gaben die Mönche das Kloster auf, es diente als Hospital; 1813 und 1878 kehrten sie zurück, 1889 wurde es zum Missionskolleg für das Heilige Land und Marokko erklärt.
Der Name des Klosters, Sancti Spiritu, verweist auf den Heiligen Geist; auf Katalanisch heißt es Sant Esperit. Seit 1889 dient es als Missionskolleg für das Heilige Land und Marokko unter der Schirmherrschaft der Königlichen Krone und beherbergt ein Museum mit Werken und Dokumenten. Vor allem bleibt es ein Ort des Studiums und Gebets mit einer Herberge für Besucher.
Besucher können in Einzel- oder Doppelzimmern übernachten, die nach umfangreichen Renovierungen bereitstehen. Die Anlage ist zu Fuß leicht erreichbar und bietet einfache Einrichtungen für Gastaufenthalte.
Das Kloster beherbergt ein Museum mit Werken und Dokumenten und ist vor allem ein Ort des Studiums und Gebets mit Herberge. 1889 wurde es unter dem Patronat der Königlichen Krone zum Missionskolleg für das Heilige Land und Marokko erklärt.
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