Zisterzienserinnenabtei Valldonzella, Zisterzienserkloster in Sarrià-Sant Gervasi, Spanien.
Das Monestir de Santa Maria de Valldonzella ist ein Zisterzienserkloster in Barcelona mit einer neugotischen Kirche, die mit dekorativen Glasfenstern und ornamentalen Stützen in den Transeptbögen verziert ist. Der Architekt Bernardí Martorell entwarf die Struktur mit modernen Elementen, die sich in das religiöse Gebäude einfügen.
Die Gemeinschaft wurde 1237 gegründet, als Berenguera de Cervera mit elf Nonnen ein neues Kloster neben Barcelona errichtete. Im Jahr 1410 starb König Martin I. von Aragon innerhalb dieser Mauern, was die religiöse Stätte mit der mittelalterlichen Macht verband.
Der Name stammt von den Nonnen ab, die hier eine Schule gründeten und edlen Töchtern Unterricht in Sprachen, Musik und Handwerk anboten. Dieses Erbe der weiblichen Bildung prägt bis heute das Verständnis für die Rolle des Klosters in der Gemeinde.
Das Gebäude an der Carrer del Císter wurde 1913 erbaut und 1922 geweiht, sodass die aktuelle Struktur bereits über 100 Jahre alt ist. Besucher sollten beachten, dass die Architektur sowohl traditionelle als auch moderne Elemente aus dieser Ära zeigt.
Das Kloster bewahrt Spuren seiner Rolle als Bildungszentrum für Frauen, wo Nonnen Schreiben, Musik und kunsthandwerkliche Techniken unterrichteten. Diese Schule war in einer Zeit ungewöhnlich, in der formale Bildung für Frauen selten war.
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