La Cova Negra, Archäologische Höhle in Xàtiva, Spanien.
La Cova Negra ist eine Höhle in einer engen Schlucht, die der Fluss Albaida beim Durchqueren der Serra Grossa bei Xàtiva eingeschnitten hat. Ihre Wände wirken schwärzlich, daher der Name. Die Höhle liegt in der breitesten Flussschleife auf Höhe des Paller-Gipfels, in einem 57,18 Hektar großen kommunalen Naturschutzgebiet.
Die Stätte wurde 1933 von dem Priester G. Viñes entdeckt. 1981 wurde sie zum historisch-künstlerischen und archäologischen Monument erklärt, 2006 zum kommunalen Naturgebiet. Ausgrabungen unter Valentín Villaverde von der Universität Valencia förderten Neandertaler-Fossilien, darunter Kinderreste, und mousterische Feuersteinwerkzeuge zutage. Eine Studie von 2019 datierte die Besiedlung auf die Zeit vor 273.000 bis 146.000 Jahren.
Der Name der Höhle stammt von der dunklen Farbe ihrer Wände. Die von Valentín Villaverde von der Universität Valencia geleiteten Ausgrabungen erbrachten Moustérien-Feuersteinwerkzeuge und 247 Vogelreste von 18 Arten, vor allem Tauben und Alpenkrähen, was zeigt, dass Neandertaler kleine, schnelle Beute jagten.
Die Höhle liegt im engen Tal des Albaida-Flusses am Ausgang des Estret de les Aigües unter dem Paller-Gipfel; man erreicht sie zu Fuß über den Uferweg, der das 57 Hektar große Naturschutzgebiet durchzieht. Von diesem Weg aus sieht man die Höhlenwände und den Kontrast zwischen Ufer- und Bergvegetation am besten. Der archäologische Fundplatz selbst ist als geschütztes Kulturgut nicht frei zugänglich; erkundigen Sie sich vor Ort.
Die Wände der Höhle wirken schwärzlich, daher der Name. Ausgrabungen unter Valentín Villaverde von der Universität Valencia fanden Fossilien neandertalerischer Kinder, darunter einen intakten Oberschenkel- und Speichenknochen, was auf Bestattungen hindeutet. Schnittspuren an Knochen könnten auf Kannibalismus oder Rituale hinweisen.
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