Rosarito Reservoir, Stausee in Spanien
Der Stausee Rosarito ist ein Wasserbecken an der Grenze zwischen den Provinzen Ávila und Toledo, das durch einen Damm aus Stein und Erde am Fluss Tietar aufgestaut wird. Das Ufer ist von Büschen und Bäumen gesäumt, und die Wasseroberfläche bleibt in weiten Teilen offen und ruhig.
Der Bau des Damms begann Ende der 1930er Jahre und wurde nach etwa zwei Jahrzehnten abgeschlossen, wobei lokale Arbeiter und Gefangene eingesetzt wurden. Das Bauwerk diente zunächst der Bewässerung und Trinkwasserversorgung und wurde später auch zur Stromerzeugung genutzt.
Das Reservoir liegt an der Grenze zweier Provinzen und wird von Fischern und Freizeitbesuchern aus beiden Regionen genutzt. An den Ufern gibt es Bereiche, wo man angeln, spazieren oder vom Wasser aus die Landschaft beobachten kann.
Der Stausee ist am besten mit dem Auto zu erreichen, da öffentliche Verkehrsmittel in der Region kaum vorhanden sind. Am Ufer gibt es einen Campingplatz und einen Bootssteg, von dem aus man die Umgebung erkunden kann.
Jeden Winter rasten Tausende von Graukranichen auf ihrem Zug zwischen Europa und Afrika an diesem Stausee. In Spitzenzeiten wurden hier bis zu 7000 Vögel gleichzeitig gezählt.
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