Clots de Sant Julià, Archäologische Stätte in Forallac, Spanien.
Clots de Sant Julià sind antike Steinbrüche mit mehreren Abbaubereichen, die teilweise 10 Meter unter die Bodenoberfläche reichen. Das Gelände verteilt sich über verschiedene Zonen, in denen man deutlich sieht, wie die Arbeiter die Steine herauslösten und abbaubar machten.
Der Steinabbau begann hier im 6. Jahrhundert vor Christus und lieferte Material für das nahe gelegene Iberische Heiligtum Ullastret. Die Tätigkeit zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Versorgung der antiken Siedlungen war.
Die Kapelle an diesem Ort zeigt, wie der Raum im Laufe der Zeit für religiöse Zwecke genutzt wurde, mit eingeritzten Symbolen, die von einer spirituellen Umwandlung sprechen. Die glatten Wände erzählen von Menschen, die hier beteten und den Stein selbst als heilig betrachteten.
Das Gelände ist von Sant Esteve Church in Canapost aus erreichbar und folgt den markierten Wegen des GR-92.1 Wanderpfads. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und auf unebenes Gelände vorbereitet zu sein, besonders in den tieferen Bereichen der Gruben.
Das Gelände enthält etwa 20 offene Gruben, die überall verstreut sind und je unterschiedliche Spuren alter Abbaumethoden bewahren. Diese Vielfalt gibt einen Einblick, wie variabel und angepasst die Arbeitstechniken an verschiedene Steinschichten waren.
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