Presa d'Isbert, Stausee in Spanien
Die Presa d'Isbert ist ein Staudamm in der Region Marina Alta, der den Fluss Girona aufstaut. Das Bauwerk aus Beton folgt einer Bogengravitäts-Konstruktion und bedeckt bei Wasserfüllung etwa 8 Hektar Fläche.
Der Damm wurde zwischen 1928 und 1944 errichtet und sollte die Bewässerung nach der Reblausplage unterstützen. Kurz nach der Fertigstellung zeigte sich, dass das Wasser durch den Kalkstein sickerte und schnell verschwand.
Der Damm steht im Barranc de l'Infern, einem Schluchten-Gebiet, das der Fluss Girona über lange Zeit geformt hat. Der Ort ist heute Teil von Wanderwegen und zeigt, wie die Menschen mit Wasser und Landschaft umgegangen sind.
Besucher erreichen den Damm über Wanderwege wie den PR-CV 181 und PR-CV 368, die durch die Natur führen. Es gibt dort keine Geschäfte oder Hotels, daher sollte man Versorgungen selbst mitbringen.
Etwa 200 Meter vom Damm entfernt befindet sich ein tiefes Loch namens Hoyo Lucifer, das während des Dammbaus ausgegraben wurde. Dieses verborgene Element ist Teil der Konstruktionsgeschichte des Ortes.
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