Construcción vacía-Eraikuntza hutsa, Stahlskulptur in Pasealeku Berria, Donostia, Spanien.
Construcción vacía-Eraikuntza hutsa ist eine Stahlkonstruktion aus mehreren winkligen Elementen, die sich kreuzen und Leerraum einrahmen. Die Teile stehen zusammen, ohne sich zu verbinden, und bilden so ein Spiel zwischen Gewicht und Leere.
Jorge Oteizas Stahlskulptur wurde 1957 auf der Biennale von São Paulo ausgezeichnet und 2002 am Pasealeku Berria aufgestellt. Zuvor standen an diesem Ort eine Kapelle und ein Denkmal für die Opfer des Kreuzers Baleares, eines 1938 versenkten nationalistischen Schiffs. Die Kapelle, Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel geweiht, war ein franquistischer Bau.
Der baskische Name der Skulptur, Eraikuntza Hutsa, bedeutet „leere Konstruktion“ und verweist auf Oteizas Suche nach dem Leeren statt nach Masse. Sie steht am Pasealeku Berria, einer Promenade in Donostia, und wurde 1957 auf der Biennale von São Paulo mit dem Skulpturenpreis ausgezeichnet, bevor sie 2002 hier aufgestellt wurde.
Die Skulptur ist das ganze Jahr über in einem öffentlichen Platz frei zugänglich und erfordert keine spezielle Vorbereitung für einen Besuch. Man kann sie von verschiedenen Winkeln betrachten und um sie herumgehen, um alle Perspektiven zu erleben.
Die Stahlteile wurden so angeordnet, dass sie sich fast berühren, aber nicht vollständig verbinden, was dem Werk seinen Namen Construcción vacía gibt. Diese absichtliche Lücke zwischen den Elementen lässt den Betrachter die Leere als eigenständiges Designelement entdecken.
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