Hermitage of Nuestra Señora de Olatz, Mittelalterliche Einsiedelei in Azpeitia, Spanien.
Die Ermita de Nuestra Señora de Olatz ist ein religiöses Bauwerk in Azpeitia, das sich zwischen der Stadt und dem Heiligtum von Loiola an der Straße erstreckt. Das Innere zeigt eine halbkreisförmige Eingangstür und einen aus Holz gefertigten Chor.
Das Gebäude stammt aus dem Mittelalter und war lange Zeit ein Treffpunkt für religiöse und administrative Zwecke in der Region. Bis ins 18. Jahrhundert nutzten lokale Versammlungen diesen Ort als ihre Stätte.
Die Jungfrau von Olatz wurde am 21. September 1952 kanonisch gekrönt und zur Patronin aller Einwohner von Azpeitia erklärt; eine Novene bereitet das Fest der Krönung am 18. Dezember vor, mit Messe um 8 Uhr und Abschluss um 17 Uhr mit Rosenkranz und Messe. Mütter bringen ihre Neugeborenen, kinderlose Frauen hinterlassen Kinderkleidung, die an Bedürftige geht. Beim Tod eines Einwohners läutet die hil kanpaia.
Die Ermita liegt im Viertel Izarraitz von Azpeitia, wenige Meter vom Santuario de Loyola entfernt, am alten Weg, der die Stadt mit Loyola verbindet. Steinplatten an diesem Weg erinnern an die Stelle, an der Ignatius von Loyola täglich vorbeiging. Das Gotteshaus wird von der Gemeinschaft der Damas Catequistas der Kongregation der Dolores Sopeña betreut, deren Konvent direkt daneben liegt; zwischen der Kapelle und dem sogenannten Casita befindet sich ihr kleiner privater Friedhof mit dem Grab von Dolores Rodríguez Sopeña und den Nischen vieler Katechetinnen.
Die Jungfrau von Olatz wurde am 21. September 1952 kanonisch gekrönt und zur Patronin aller Einwohner von Azpeitia erklärt. Jährlich bereitet eine Novene das Fest der Krönung am 18. Dezember vor, das mit einer Messe um 8 Uhr beginnt und um 17 Uhr mit Rosenkranz und Messe endet. Stirbt ein Bewohner, wird die hil kanpaia, die Totenglocke, geläutet.
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