Fuerte de Nuestra Señora de Guadalupe, Militärische Festung auf dem Berg Jaizkibel in Hondarribia, Spanien.
Die Festung Nuestra Señora de Guadalupe ist eine polygonale Festung auf dem Berg Jaizkibel, die 1900 nach einem Entwurf des Militäringenieurs Juan Roca Estades erbaut wurde. Ein 750 Meter langer Graben bildet ein Achteck und wird von fünf Kaponiere mit Schießscharten und Kanonenöffnungen flankiert. Im Inneren enthalten drei Abschnitte (links, rechts und Mitte) Barbettebatterien, Traversen, Kasernen und ein dreistöckiges Gebäude, dessen Erdgeschoss als Grabengalerie dient.
Die Festung wurde um 1900 gebaut, als Spanien seine Grenzverteidigungen modernisierte. Sie war Teil eines größeren Befestigungssystems, das Angriffe von französischer Seite abwehren sollte.
Die Festung ist nach der nahen Kapelle Nuestra Señora de Guadalupe am Jaizkibel benannt, nicht nach einer mexikanischen Verehrung. Ihre spätere Geschichte ist düsterer: 1934 wurden hier rund 500 Gefangene des Asturischen Aufstands festgehalten, zwischen Juli und September 1936 republikanische Milizen 250 rechtsgerichtete Personen; achtzehn Menschen wurden erschossen, darunter der Priester Beunza und der Graf von Llobregat, und nach der Einnahme durch die Aufständischen fünf Milizionäre.
Der Aufstieg zum Fort ist steil und erfordert gute Schuhe und körperliche Fitness, besonders bei Nässe. Geführte Touren sind die beste Möglichkeit, die komplizierten Wege und Strukturen zu verstehen, da es vor Ort wenig Beschilderung gibt.
Der Name des Forts stammt von der nahen Guadalupe-Kapelle am Jaizkibel, nicht von einer mexikanischen Verehrung. 1934 wurden dort etwa 500 Gefangene der Asturischen Revolution festgehalten; zwischen Juli und September 1936 hielten republikanische Milizionäre 250 rechtsgerichtete Personen fest, achtzehn von ihnen wurden erschossen, darunter der Priester Beunza und der Graf von Llobregat.
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